Freitag, 22. Januar 2010

Es könnte holpriger werden

Die US-Bankenriesen JPMorgan Chase & Co. und Goldman Sachs Group Inc. dürften sich gemäß einem Bericht von Bloomberg bei Umsetzung des von Präsident Barack Obama präsentierten Vorschlags zur gesetzlichen Beschränkung der Spekulationsfreude bei Banken zum Verkauf einiger Geschäftsbereiche und zum Stopp von Aufkäufen gezwungen sehen.
Bei JPMorgan stehe die Diversifizierung der Beteiligungssparte OneEquity Partners im Raum. Der Bereich verwaltet direkte Investments im Volumen von 8 Milliarden Dollar. Goldman Sachs sehe sich dadurch bei den weltweiten Beteiligungen seiner Investmentgruppe und wichtigen Investitionen im festverzinslichen Bereich sowie bei Währungen und Rohstoffen tangiert.
Obama hat am Vortag den Kongress um Verabschiedung eines Gesetzes zum Verbot der Innehabung von Hedgefonds durch Banken und zum Verbot von Hedgefondsinvestitionen durch Geldhäuser ersucht. Die Inkraftsetzung dieses Vorschlags dürfte mit einer Umgestaltung der Position von Wall Street-Banken bei privaten Beteiligungskapital einhergehen. Dabei gehe es um den Aufkauf von Unternehmen, Immobilien und anderen Vermögenswerten. Die Banken tätigten weiters gemeinsame Investitionen mit Beteiligungsgesellschaften und vertieften auf derartigen Weg mit diesen Unternehmen ihre Kreditbeziehungen, heißt es weiter in dem Bericht.

Er wird eher keine zweite Amtszeit kriegen. Das würde zwar die Verschwörer (Obama = Antichrist) gehörig in Erklärungsnot bringen, aber das ist ja nur das geringste Problem. Amerika steht vor einem Volksaufstand, so sehe es jedenfalls die Rechten im Land. Obama hat versagt, gemessen an den mit ihm verknüpften Erwartungen. Dabei überbieten sich die Schwarz- und Weißmaler dieser Erde mit Deutungen seiner Präsidentschaft. Hier ein interessantes Beispiel von Weissagungen dieser Art:

Die muslimische Prophezeiung
Über Barack Obama zirkulieren noch einige weitere Prophezeiungen im Internet. Sie alle scheinen falsch zu sein – mit Ausnahme einer, die von muslimischer Seite stammt und im Oktober 2008 im Wirtschaftsmagazin Forbes erschien.
Am 26. Oktober 2008 veröffentlichte die Online-Ausgabe von Forbes einen Artikel des Autors Amir Taheri, in dem eine alte schiitische Überlieferung (Hadith) aus dem 17. Jahrhundert erwähnt wird. DiesemHadith zufolge soll der Imam Ali ibn Abd al Muttalib, ein Cousin des Heiligen Propheten Mohammed, geweissagt haben, dass kurz vor dem Ende aller Zeiten ein »großer schwarzer Mann die Herrschaft über die westliche Welt« antreten und »die stärkste Armee der Welt« aufstellen werde. Dieser Mann soll unmittelbar vor Ankunft des muslimischen Messias Mahdi die Bühne der Welt betreten. Der Hadith endet mit dem Satz: »Das schiitische Volk braucht sich nicht zu sorgen, denn er wird auf seiner Seite sein.« Das Wort Obama schreibt sich im Persischen O Ba Ma und bedeutet »der, der auf unserer Seite steht«.

Auf der Seite der Bänker steht er jedenfalls nicht LOL