Samstag, 23. Januar 2010

Alle Deutschen sollen Gehalt offenlegen!

Die deutschen Finanzämter sollen künftig die Einkommen aller Bundesbürger im Internet veröffentlichen – wie in Norwegen!
Das regen Wirtschaftsexperten an.
Der Forscher Prof. Rudolf Hickel (Uni Bremen) zu BILD: „Eine solche Datenbank wäre ein Beitrag zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Sozialmissbrauch.“
Der Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger hält den Vorstoß für „absolut diskutabel“: „Jeder könnte sehen, wer wie viel zur Finanzierung des Staates beiträgt.“
Nachteil sei, dass die „deutsche Neidkultur“ zu „unguter Stimmung“ führen könnte.

Wer ist dieser Prof Hickel?
Rudolf Hickel ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.

Vielleicht sollte man mal über eine Art "Setcard" für jeden Bundesbürger nachdenken. Die könnte dann im Internet veröffentlicht werden. Auf diesem "Steckbrief" könnte man dann Penis- oder Busengröße, sexuelle Neigungen, Einkommen, Risikoprofil für Finanzgeschäfte, politische Ausrichtung, Lieblingsspeisen, Hobbys usw. aufführen. Vor allem die Lieblingsspeise finde ich wichtig. So könnten die Herren Fernsehköche in ihren gefühlten 128 Fernsehauftritten (pro Woche) gezielt auf die Vorlieben der Bürger eingehen.  Wer wollte nicht schon immer eine Currywurst nach einem Rezept von Lafer selbst zubereiten? Praktisch wäre die Veröffentlichung des Einkommens aber auch für die gebeutelten Finanz- und Kundenberater der Banken und Versicherungen. Sie könnten gezielt auf die Besserverdiener zugehen und Ihnen, gem. Ihrem Einkommen, ein Profil gerechtes Produkt anbieten. Vor allem der Mittelstand würde so der drohenden Vereinsamung  entfliehen, denn jeden Abend würden mindestens 3 Klinkenputzer vor der Haustüre stehen und ihre Lehmann, äh Goldman, Papiere anbieten. Die ganz Glücklichen (große Oberweite/fettes Bankkonto/ledig) bekommen dann sogar zwanzigfach am Tag die Klinke geputzt. Die herausgeputzten Krawattengockel balzen dort sozusagen um die Wette. Das alles ist auch nötig, denn wenn die Nachbarn sehen, was der Nachbar verdient, wird es an vielen Orten in Deutschland aus sein mit der guten Nachbarschaft. Die Stacheldrahthersteller hätten Hochkonjunktur und Sicherheitsdienste würden wie Pilze aus dem Boden schießen. Das wäre das perfekte Konjunkturprogramm IV. Was verdient eigentlich ein Professor, der solche wirren Ratschläge gibt und wer bezahlt diesen Deppen?