Dienstag, 29. November 2011

Schuldenkrise: EU-”Diktatur” schreitet im Gewand der Ratingagenturen weiter voran

Nachdem José Manuel González-Páramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) in Oxford bereits über die EZB-Vision, den Gedanken eines totalitären, einheitlichen Europas sprach und damit einmal mehr verdeutlichte, wohin die europäische Reise geht, setzen sich nun auch Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Fitch oder Moody’s passend in Szene. Einst als Hintergrundmachtinstrument den Finanzeliten dienlich versuchen sie nunmehr, ihre eigene Machtposition auszubauen.

Gerade diese Ratingagenturen haben nämlich unlängst gemerkt, welch globale Erdbeben ihre Bewertungen auf den internationalen Finanzmärkten auslösen, aufgrund der entstandenen Abhängigkeit des politischen Establishments vom Weltwirtschaftsmarkt. Eine solch abstruse Entwicklung wurde durch das fehlende, ganzheitliche Demokratieverständnis ermöglicht. Infolgedessen sollte die Warnung der Ratingagentur Moody’s, demzufolge alle EU-Länder von einer Abwertung bedroht seien, keinen mehr verwundern.

Inszenierte Schuldenkrise – besitzen Länder nur noch einen Finanzwert?
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