Ob Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, Eurokrise oder Finanzmarktkrise, all diese Worthülsen haben eine Gemeinsamkeit – sie weisen auf ein destruktives, wirtschaftspolitisches Konstrukt hin, einer sich stark ausbreitenden, scheinbar unerklärlichen Depression des globalen Geldsystems, welche unweigerlich in einem Kollaps münden wird. Zweifelsohne trägt dies dazu bei, dass die Unruhe aller Völker weltweit wächst.
Keinesfalls verwunderlich, denn die politische Klasse verkündete bereits Ende 2009 euphorisch, dass die Krise überstanden sei. Eine Bankenkrise, die kurzerhand zur weltweiten Rezension deklariert und in nur einem Jahr zu Gunsten sämtlicher Privatbanken beendet wurde, löst selbstverständlich gewisse Nebenwirkungen aus.
Das politische Werkzeug: eine in Szene gesetzte Privatbankenkrise
Aufgrund solcher trügerischen Meldungen konnten Hochfinanzeliten das haltlose Pokerspiel mit Leerverkäufen sowie anderen fragwürdigen Finanzprodukten ungehindert fortsetzen, und auch Banken durften dank der Einführung sogenannter Bad Banks in gewohnter Manier ihre Manager finanziell „befriedigen“, ganz nach dem Motto: Was nicht passt, dass wird halt passend gemacht.
Von Reue weit und breit keine Spur, denn die gewählten Volksvertreter sorgten mit großzügigen Rettungspaketen, den Steuergeldern des Volkes, für ein risikofreies Zocken an den Finanzmärkten. Diese privaten Pokerbanken, dessen Stammkapital um einiges höher ausfallen dürfte als die Steuereinnahmen des Staates, befinden sich seit 2008 in einer Krise. Obwohl Völker nichts mit diesen Privatbanken zu tun haben, da diese kaum im realwirtschaftlichen Leistungssektor agieren, mussten sie für das Fehlverhalten gewisser Banker finanziell aufkommen. Jedes normale Unternehmen hätte Insolvenz anmelden müssen, doch Privatbanken genießen offensichtlich „Diplomatenstatus“. Damit dies auch so bleibt, wird den Bürgern weltweit das Angstszenario Bankencrash suggeriert.
Länder gefangen im zentralen Kreditsystem
Weiterlesen