Nun haben wir uns des Öfteren über die mangelnde Qualität der von Banken und Versicherungen ausgewiesenen Erträge ausgelassen. Auch bei Unternehmen aus dem nichtfinanziellen Sektor hat sich das Motto in den letzten Dekaden merklich verändert. Ein betagter Investor bemerkte zu dieser Entwicklung einst, früher haben die Firmen jeden Euro Gewinn verstecken wollen, heute kratzen Sie mit aller Fantasie den letzten Groschen aus den Winkeln der Bilanz, um noch etwas vorweisen zu können. Wir alle kennen die Fußnoten, die auf einen Gewinn „vor Einmalbelastungen“ hinweisen oder auch den Hinweis auf einen „operativen Gewinn im Kerngeschäft“ geben. Was im Nichtkerngeschäft vorgeht, scheint unbedeutend zu sein, man will die Investorenschar offenbar nicht ablenken.
+ + + + + + + + Wer seine Augen heute nicht zum Sehen benutzt, wird sie später zum Weinen gebrauchen + + + + + + + + +
Montag, 10. Mai 2010
Was raus geht, muss nicht reinkommen
Die Propheten eines bereits erfolgten Endes der Finanzkrise oder gar eines neuen Aufschwungs müssen eine Schatzkammer des Wissens kennen. Anders ist eine derartige Einschätzung der aktuellen Lage nicht nachvollziehbar. Einmal abgesehen von den schwankenden Schuldtürmen im Süden, im Norden, im Osten und im Westen zeigen die absoluten Werte der ökonomischen Entwicklung durch die Bank traurige Ergebnisse an. Das gilt natürlich nur, wenn man so genannte „Konjunkturindikatoren“ außen vor lässt, die allein auf Einschätzungen und Hoffnungen beruhen. Allzu häufig weisen diese Datenreihen eine arg hohe Korrelation zu den Entwicklungen an den Aktienmärkten auf. Auch ein hoher Gleichlauf mit der Entwicklung der Bonuszahlungen befragter Führungskräfte ist nicht auszuschließen.
Nun haben wir uns des Öfteren über die mangelnde Qualität der von Banken und Versicherungen ausgewiesenen Erträge ausgelassen. Auch bei Unternehmen aus dem nichtfinanziellen Sektor hat sich das Motto in den letzten Dekaden merklich verändert. Ein betagter Investor bemerkte zu dieser Entwicklung einst, früher haben die Firmen jeden Euro Gewinn verstecken wollen, heute kratzen Sie mit aller Fantasie den letzten Groschen aus den Winkeln der Bilanz, um noch etwas vorweisen zu können. Wir alle kennen die Fußnoten, die auf einen Gewinn „vor Einmalbelastungen“ hinweisen oder auch den Hinweis auf einen „operativen Gewinn im Kerngeschäft“ geben. Was im Nichtkerngeschäft vorgeht, scheint unbedeutend zu sein, man will die Investorenschar offenbar nicht ablenken.
Nun haben wir uns des Öfteren über die mangelnde Qualität der von Banken und Versicherungen ausgewiesenen Erträge ausgelassen. Auch bei Unternehmen aus dem nichtfinanziellen Sektor hat sich das Motto in den letzten Dekaden merklich verändert. Ein betagter Investor bemerkte zu dieser Entwicklung einst, früher haben die Firmen jeden Euro Gewinn verstecken wollen, heute kratzen Sie mit aller Fantasie den letzten Groschen aus den Winkeln der Bilanz, um noch etwas vorweisen zu können. Wir alle kennen die Fußnoten, die auf einen Gewinn „vor Einmalbelastungen“ hinweisen oder auch den Hinweis auf einen „operativen Gewinn im Kerngeschäft“ geben. Was im Nichtkerngeschäft vorgeht, scheint unbedeutend zu sein, man will die Investorenschar offenbar nicht ablenken.