Mit "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" versucht die Kanzlerin eine weiteres Mal die Alternativlosigkeit, diesmal der Maßnahmen zur Stützung der Eurozone zu suggerieren. Dahinter verbirgt sich ein komplettes Versagen in Punkto europäischer Wirtschaft- und Finanzpolitik! Die Hilfspakete für hochverschuldete Mitglieder der Eurozone in Form von Darlehen und Kreditgarantien, von ebenfalls bereits hoch verschuldeten Ländern, schaffen kein Vertrauen mehr. Im Bewusstsein des Marktes verwässern diese virtuellen Gelder sogar weiter den Wert des Euro. Auch der Schritt der EZB in Richtung eines europäischen Quantitative Easing verspielt weiteres Vertrauen in die Geldpolitik und den Geldwert. Man erschöpft sich mal wieder am laborieren der Symptome, dabei liegen die Fehlentwicklungen glasklar auf der Hand.
Der Auslöser der Krise, Griechenland, war und ist nicht wettbewerbsfähig. Die industrielle Wertschöpfung ist unterentwickelt und die Leistungskraft der gesamten Wirtschaft reicht nicht aus, um die Verbindlichkeiten in der Gesamtheit zu bedienen! Dies illustriert sehr schön dieser Chart:
