Sonntag, 6. Dezember 2009

Kunst der Statistik

Mit positiven Schlagzeilen wurde der Bericht zur Arbeitsmarktsituation in den USSA durch die Massenmedien quittiert. Nur 11000 mehr Arbeitslose gegenüber dem Vormonat. Das hört sich bei insgesamt 138mio Beschäftigten hört sich das wirklich nicht viel an. Anders sieht es aus, wenn man andere Zahlen zu Rate zieht. Demnach sind seit Beginn der Krise rund 7,15mio Stellen gestrichen worden. Die Rate der Langzeitarbeitslosen ist im Vorjahresvergleich um sagenhafte 166% gestiegen. Noch interessanter sind die Zahlen zu den "dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehenden Kräfte". Unglaubliche 2,65mio Menschen sollen demnach dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Wohlgemerkt, diese Zahlen sind im Vergleich November 2008 zu November 2009 zu sehen. Wo sind diese 2,65mio Menschen abgeblieben? Das wird noch unglaubwürdiger, wenn man sich das Bevölkerungswachstum der USSA in den letzten 12 Monaten ansieht. Etwas mehr als 2mio Menschen mehr leben jetzt in den Vereinigten Sozialistischen Staaten von Amerika. Entweder ist die Geburtenrate sprunghaft nach oben geschnellt, oder man hat sich IT-Inder ins Land geholt, die pro Arbeitskraft ca. 48 Familienangehörige mitgebracht haben. Statistiken sind doch was feines LOL
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