" Denn für sie kann der Staat nicht genug Schulden machen. Die Banken, Profiteure der Verschuldung. Für jeden Kredit kassieren sie Zinsen und Provisionen. "
Wir sind Sklaven unserer Schulden, Sklaven der Banken. Wir arbeiten ein Drittel des Jahres nur für sie. Nur für die Tilgung von Krediten, ob privat oder indirekt durch Steuern, die der Staat für die Zinsen seiner Schulden aufbringen muß. Wir sind der Staat, doch die Macht haben andere. Sie bedienen die Gier des Geldadels durch Verschuldung und verteilen ("sozialisieren" hört sich besser an) jetzt in der Krise die Verluste der Geldhäuser wiederum auf die Bürger.
Die Verschuldung nimmt dramatisch zu und alles hängt nur noch daran, ob die Bundesrepublik noch Geld leihen kann. Der Staatsbankrott ist nicht aufzuhalten. Der " point of no return " wurde meiner Meinung nach bereits überschritten. Niemals kann unser Land die Schulden zurückzahlen und die Zinslast wird immer größer. Es sollte jedem einleuchten. Wer neue Schulden macht, für die natürlich Zinsen bezahlt werden müssen, um die Zinsen für seine bisherigen Kredite zu tilgen, läuft unweigerlich in die Zahlungsunfähigkeit.
Die herbeigeführte Pleite der Lehman Bank (die haben mit einem 40-fachen ihres Eigenkapitals spekuliert), heute vor einem Jahr, hat den Kreislauf nur noch beschleunigt. Es war und ist immer noch der größte Raubzug der Geschichte. Der Geldadel, angeführt von Goldman Sachs, hat durch ihren ehemaligen Vorstand Hank Paulson mit einer Klatsche hunderte von Fliegen erschlagen. Vor allem hat man sich des ungeliebten Konkurrenten Lehman entledigt. Paulson verweigerte Lehman Staatshilfen, die er großzügig an andere vergab. Damit brachte man das gesamte Finanzsystem ins Wanken und rechtfertigte so die Staatshilfen für das eigene Lager. Mit den Staatshilfen wiederum beglich man eigene Verluste und spekulierte an den dramatisch gefallenen Börsen dieser Welt. Das brachte gigantische Gewinne.
Welch eigenartiger Zufall, dass gerade zu diesem Zeitpunkt das Geld aus Steuerzahlers Händen sprudelte ? Oder war es doch kein Zufall ? Der Steuerzahler lieh de facto den Banken das Geld, welches sie brauchten, um von diesem historischen melt down an den Märkten zu partizipieren. Diese Gewinne werden jetzt wieder dazu eingesetzt, um den notleidenden Staaten die dringend benötigten Kredite zu geben, für die natürlich wieder Zinsen und Provisionen anfallen. Es ist ein Teufelskreis und der Gewinner steht von vorneherein fest.
Durch fehlende Steuereinnahmen gehen den Staaten zig Milliarden verloren, die, welch Wunder, natürlich durch die Neuaufnahme von Krediten kompensiert werden müssen. Damit dreht sich die Verschuldungsspirale nur noch schneller. Wenn sie dann nicht mehr durch die Neuaufnahme von Krediten abgedeckt werden kann, ist Deutschland pleite und wir sind Deutschland. In anderen Ländern sieht es noch viel schlechter aus.
Der Herbst 2008 war nur ein kleiner Vorgeschmack. In 3 - 5 Jahren kommt der totale Kollaps. Das ist nicht das Ende der Welt, sondern ein Neuanfang. Man muß nur wissen, wie man für sich selbst sein Vermögen über die Runden bringt. Gold hat alle Krisen unbeschadet überstanden. Man kann für Gold heute noch Dinge kaufen, die schon vor tausenden von Jahren für die gleiche Menge von Gold zu haben waren. Von welcher Papierwährung kann man sowas nach nur 10 Jahren behaupten?
1979: Der durchschnittliche Goldpreis in diesem Jahr war 306,68 Us$. Dafür konnte man ein durchschnittlich großes Bett kaufen.
Heute, 30 Jahre später, kann man für 950 Us$ (aktueller Goldpreis) immer noch ein gleichwertiges Bett kaufen.
1963: Eine Gallone Benzin kostete in den USA 31 cts. Man konnte also mit 3 10 Cent Silbermünzen (Gewicht 0,217 Unzen oder 6,75g) 1 Gallone Benzin kaufen.
Heute, 46 Jahre später, kosten 0,217 Unzen Silber ca. 3,20 Us$. Soviel kostet heute 1 Gallone Benzin.
600 nach Christus: Im mittleren Osten hat man zur Zeit des Propheten Mohammed für ein Huhn 1 Silber Dirham (3g Silber) bezahlt.
Heute, 1400 Jahre später, kostet ein Huhn im Land des Propheten immer noch, ihr ahnt es, 1 Silber Dirham.
Zur Geburt Christi: Im römischen Reich hat man für eine Unze Gold eine Toga, einen Ledergürtel und ein paar Sandalen bekommen.
Heute bekommt jeder für 950 Us$ einen guten Anzug, einen Ledergürtel und ein paar vernünftige Schuhe dazu.
400 vor Christus: Zur Zeit von König Nebuchadnezzar, also vor 2400 Jahren, konnte man für eine Unze Gold 350 Laibe Brot erwerben. So wird von einigen Gelehrten berichtet.
Heute bekommt man für den Gegenwert einer Unze Gold immer noch 350 Laibe Brot ($950 geteilt durch 350 = $2.71/Laib).
1000 vor Christus: Vor 3000 Jahren hat König Salomon für seine Armee Pferde in Ägypten gekauft. Der Preis für ein Pferd entsprach ca. 55 Unzen Silber (150 Shekel).
