Dienstag, 22. September 2009

Schröpfen ohne Rücksicht

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat ermittelt, wie Vollzeitbeschäftigte in Deutschland entlohnt werden: Demnach verdienen 10,7 Millionen Menschen zwischen 1.501 und 3.000 Euro, was 50,68 Prozent aller Beschäftigten entspricht.
Nimmt man die unteren Einkommen hinzu, erhalten aber fast zwei Drittel der Deutschen – das sind immerhin 13,5 Millionen Arbeitnehmer – bis maximal 3.500 Euro (brutto) monatlich als Entgelt. Dagegen verdienen 13 Prozent nur bis 1.500 Euro brutto im Monat; das entspricht 2,7 Millionen Arbeitnehmern.
Viele haben es bereits geahnt bzw. sehen es auf ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung, aber nun ist es Gewissheit: Nach einer Untersuchung der OECD ist Deutschland weltweit an
zweiter Stelle, was das »Schröpfen« von Arbeitnehmern anbelangt.

Ich bin mir recht sicher, das wir nach den Wahlen den Spitzenplatz auf der Welt im Handstreich nehmen. Das dürfte mit einer Mehrwertsteuer von 22 % (bringt 27 Milliarden Euro in die klammen Staatskassen) locker drin sein. Die Krankenkassenbeiträge müssen ob der Löcher im Budget der Kassen auch steigen. Da der IWF mit einer Arbeitslosenquote von 11 % in Deutschland rechnet, werden die Ausgaben des Staates wachsen und die Einnahmen weiter schrumpfen. Wer soll das bezahlen ? Natürlich WIR durch höhere Steuern und Abgaben. Mein Favorit wird ja eine " Klimaschutzsteuer " oder vielleicht nennt man es auch " Kohlendioxidabgabe ". Bei den Franzosen gibt es das ab 1.1.10 bereits. Deutschland läßt sich da bestimmt nicht lumpen und zieht nach. Wie viele Heizkessel gibt es eigentlich in Deutschland ? Spätestens im Sommer 2010 gehen die Leute in Deutschland massenhaft auf die Straßen !