Geld gilt nicht nur als Tauschmittel, sondern auch als Mittel zur Wertaufbewahrung - so heißt es. Im kurzfristigen Sinne, ist dies durchaus richtig. Langfristig betrachtet, kann Geld diesem Zweck jedoch nicht dienen, weil es über keinen inneren Wert verfügt. Staatliche Garantien für Spareinlagen sind aus mehreren Gründen grotesk. Geschichtlich betrachtet, wurde Geld in regelmäßigen Abständen immer wieder erneuert, für wertlos erklärt, durch neue Währungen ersetzt. Um diesen Umstand zu respektieren, bedarf es natürlich eines gewissen Verständnisses über die Mechanismen, die über den Geldwert bestimmen. Der nächste Schritt sind Überlegungen dazu, was auch langfristig seinen Wert erhalten könnte.
Oft wird über Inflation diskutiert. Und wenn die Zentralbanken neues Geld schöpfen, so müsste dies eigentlich inflationsfördernd wirken. Die massiven Kursanstiege an den Weltbörsen, nach der Ankündigung, dass gleich mehrere Zentralbanken das Geldvolumen anheben, verweist in genau diese Richtung. Allerdings möchte ich an dieser Stelle bemerken, dass Preissteigerungen und Geldentwertung nicht immer parallel laufen. Ein im August erschienener Artikel erklärt dies ausführlicher. Und was die wahren Entscheidungsträger für die Zukunft planen, ist nur sehr schwer abzusehen.
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