Samstag, 3. Dezember 2011

Ackermann: Es droht der Verlust der Freiheit

Wer immer gewichtige Worte von sich gibt, Altkanzler Schmidt, Angela Merkel oder Top-Banker Josef Ackermann, der Tenor ist immer der selbe: Die Reste von Unabhängigkeit und Souveränität sind am verschwinden. Sowohl die Bürger als auch die Politik haben sich den „Märkten“ zu fügen. Wer sich an einem Spiel beteiligt, sollte zumindest die Grundregeln kennen. Die Bürger wussten von Anfang an nicht, was gespielt wird. Und die Politik hat über Jahrzehnte hinweg Entscheidungen getroffen, die dem Finanzsektor immer mehr Macht übertrugen. Jetzt sind die Würfel gefallen. Rien ne va plus!

Lassen Sie mich zuerst etwas feststellen, worauf grundsätzlich niemals verwiesen wird: Es gibt genügend Kohle zum Heizen. Es gibt genügend Erdöl, um die Maschinen zu betreiben. Noch immer wächst genug Weizen auf den Feldern. Wer im Marketing-Bereich tätig ist weiß nur zu genau: Wirklich alles ist im Überfluss vorhanden. Das einzige, woran es fehlt, ist Kaufkraft! Und warum stecken wir in einer Krise? Woran fehlt es? Ausschließlich an Geld, dem Tauschmittel, das vom Finanzsektor aus dünner Luft erschaffen wird. Sobald der Schuldner jedoch seine Unterschrift auf das Papier setzt, haftet er mit seinen realen Werten, mit seinem Haus, mit seinem Gold, mit seiner Arbeitskraft.
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