Freitag, 7. Oktober 2011

Wie Goldman Sachs am EFSF mitverdient

Die Profiteure der Krise: Jedes Mal, wenn der europäische Rettungsschirm Garantien emittiert um Staaten wie Griechenland oder Portugal zu helfen, verdienen Banken wie Goldman Sachs als „Betreuerbanken“ mit. Was diese Banken für ihre Tätigkeit als Gegenleistung erhalten, will der EFSF nicht sagen.

Die Banken unterstützen seit Januar den EFSF-Rettungsschirm bei Emissionen von Garantien. Seit Mitte Juni sind BNP Paribas, Goldmann Sachs International und die Royal Bank of Scotland so genannte Joint Lead Manager, also federführende Betreuerbanken für die zweite Emission der EFSF, die die Finanzhilfe für Portugal unterstützen soll. Diesmal als 5-Jahres-Garantie im Wert von drei Milliarden Euro. „Weil die Investoren-Nachfrage nach EFSF Bonds aus der ganzen Welt und von sehr unterschiedlichen Investoren kamen, ist die global Reichweite einer der Schlüsselfaktoren für die Auswahl der Lead Manager gewesen“, begründet Christophe Frankel, CEO und Finanzchef des Euro-Rettungsschirms EFSF die Entscheidung.
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