Wer kann damit wohl gemeint sein? Natürlich wir, The Intelligence! Eine Leserin war so nett, diesen Kommentar eines Menschen, der sich als Advokat ausgab, an uns weiter zu leiten. Dass sich jeder, der es wagt zu hinterfragen, sogleich als Verfechter von Verschwörungstheorien verdächtig macht, ist ja nichts Neues. Aber warum gleich „der übelsten Sorte“? Vom Unterhaltungswert dieser Beschuldigung abgesehen, haben wir natürlich darüber diskutiert. Und es scheint als hätten wir auch die Erklärung gefunden: Im Gegensatz zu tatsächlich oft verbreiteten Spekulationen, haben unsere Berichte nämlich Hand und Fuß.
Der ehemalige Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, produzierte unter dem Titel „Conspiracy Theory“ im Vorjahr eine Sendereihe, die sich unter anderem mit den, in den USA errichteten, sonderbaren FEMA-Lagern befasste. Beim Anblick der, mit Stacheldraht umzäunten und mit Wachttürmen versehenen, Areale erwachen schaurige Erinnerungen an Bilder aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ventura besuchte den demokratischen US-Abgeordneten Steve Cohen, einen von sechs Co-Sponsoren desGesetzes zur Errichtung nationaler Notfallslager – H.R.645. Auf die Frage, aus welchem Anlass man „diese Dinger“ errichte, antwortete Cohen vor laufender Kamera:
„Nun ja, das würden wir nicht tun. Ganz einfach: Sie existieren nicht. Das sind bloß Hirngespinste von Leuten, die sich darum sorgen, dass Marsbewohner oder andere Kreaturen kommen könnten, um unsere Gesellschaft zu unterwandern. Das sind Leute, die einfach nur glauben, dass solche Lager existieren, aber es gibt sie nicht.“
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