Hier ein bisschen drehen, dort ein bisschen schrauben. Und schon wird aus dem Sommer, der drei Tage währte, eine Jahreszeit, die klimawandelgerecht "etwas zu warm" ausgefallen ist. Kein Problem für die Experten des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig, die einen ganzen Monat vor Toresschluß schon mal Bilanz zogen. In Sachsen-Anhalt sei der Sommer "von Juni bis August etwas zu warm und zu nass ausgefallen", teilte der Metereologe Jurik Müller der einzig wahren Nachrichtenagentur dpa mit.
Zwar sei es "nicht richtig heiß" geworden. Doch wenn man mal davon absehe, dass der Sommer erst am 21. Juni beginne und der Juli ebenso wie der August vielen Menschen als überwiegend fürchterlich kalt in Erinnerung geblieben sei, habe es doch 32 Sommertage mit Temperaturen von über 25 Grad gegeben. Bei insgesamt nur 68 Tagen im fraglichen Zeitraum eine recht gute Quote, denn im Durchschnitt würden in "den betreffenden drei Monaten" (Müller), von denen einer bekanntlich überwiegend zum Frühling zähle, "nur 29 Sommertage gezählt".
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