Donnerstag, 25. August 2011

Fort vom Weg in die Knechtschaft

In der Griechenlandkrise zeigt sich, wie weit sich die Politik von ihren eigentlichen Aufgaben entfernt hat und wie sie sich an Aufgaben verhebt, die ihr nicht zustehen.

Das staatliche Geldwesen, die unzureichende Trennung zwischen Regierung und Banken und die „Anmaßung von Wissen“ durch Politiker haben in diese Krise geführt. Es ist zu bemerken, dass trotz der Notwendigkeit harter Schnitte in Griechenland der generelle Ausweg aus dem Teufelskreis inflationärer Geldschöpfung, politischer Zentralbanken und der Förderung von Verantwortungslosigkeit durch Regierungen graduell erfolgen muss. Vorschläge die sich zunächst im Rahmen dieses Systems bewegen, sind daher nicht als „herumdoktern“ am System zu verstehen, sondern als Weichenstellung fort vom „Weg in die Knechtschaft“, den die Regierungen beschritten haben.

Ihre Ursache hat die Krise Griechenlands wesentlich im staatlichen – um nicht zu sagen: überstaatlichen – Zentralbank-basierten Geldsystem der Euro-Zone. Geld ist in den Händen der Politik immer schlechter aufgehoben als bei den Bürgern. Wenn diese Politiker dann auch noch aus dem Nichts de facto wertloses Scheingeld schöpfen, wird es kritisch. Soll zu allem Überfluss diese Geld-Politik so verschiedenen Volkswirtschaften wie in der Euro-Zone gerecht werden, ist das Desaster programmiert. Am Beispiel Griechenland sehen wir, wohin diese Eskalation geführt hat.
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