Donnerstag, 9. Juni 2011

SCHULDENKRISE - Markt stellt sich zunehmend auf griechischen Staatsbankrott ein

Die Revision des Wachstums von Mini auf Minimini verstärkt die Angst vor einem Ausfall des krisengebeutelten Euro-Landes. Kreditausfallversicherungen für Griechen-Bonds steigen auf Rekordhöhe.

Deutlich nach unten revidierte Zahlen zum griechischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) haben die Kosten zur Absicherung gegen einen Kreditausfall der Hellenen in die Höhe getrieben. Credit Default Swaps (CDS) auf fünfjährige Staatsanleihen des Euro-Landes stiegen um 50 Basispunkte ( BP) auf einen Rekordwert und liegen nun bei 1510. Im Sog der griechischen Tragödie befinden sich auch Portugal und Irland. CDS für diese zwei Länder, die wie die Hellenen auf Finanzhilfen der Euro-Partner angewiesen sind, schnellten ebenfalls in die Höhe.

Die griechische Wirtschaft war im ersten Quartal um 0,2 Prozent gewachsen. Das Athener Statistikamt korrigierte seine Schätzung von 0,8 Prozent nach unten. Die erste Prognose hatte Hoffnung aufkommen lassen, dass Griechenlands Konjunktur trotz milliardenschwerer Einsparungen an Fahrt gewinnt. Verglichen mit dem Vorjahr brach die Wirtschaftsleistung aber nach den jetzt veröffentlichten Zahlen mit 5,5 Prozent stärker ein als zuvor mit 4,8 Prozent angegeben.

Marktbeobachter nahmen die Korrektur mit Ernüchterung auf. "Die Zahlen geben nur wenig Hoffnung, dass die griechische Wirtschaft sich auf absehbare Zeit erholen könnte", schreibt Platon Monokroussos von EFG Eurobank in einem Kommentar.
Weiterlesen



Und so begab es sich, das der Schatzminister des "NWO Königreiches Alte Welt" die Zinsen nicht anheben konnte. Zu teuer wären die Refinanzierungen für die ollen Hellenen und die ebenfalls notleidenden Iberer geworden. Geschürt wird so vor allem die Teuerung, was die Schulden weginflationiert. Jedenfalls theoretisch sollte es so sein. Aber wer sind denn die Gläubiger? Die deutschen Banken und Versicherer auf jeden Fall immer weniger. Nach dieser Nachricht wundert es mich auch nicht mehr, das die Mutti aus Germanien und ihr Schatzgnom jetzt nach einer Beteiligung der privaten Investoren, zum Beispiel Banken und Versicherungen, ruft. Die Deutschen B+V trifft es jetzt ja nicht mehr so hart ;-)