Donnerstag, 9. Juni 2011

Goldmans Libyen-Deals alarmieren Finanzwächter

Für Goldman Sachs werden Geschäftsbeziehungen mit dem libyschen Regime zum Desaster: Erst wurde die Bank wegen mieser Deals zur Lachnummer der Wall Street, jetzt prüfen auch noch US-Behörden, ob der Finanzkonzern gegen Anti-Bestechungs-Gesetze verstoßen hat.

Diskret und lukrativ sollten die Geschäfte zwischen Goldman Sachs und dem libyschen staatlichen Anlagefonds LIA sein. Doch für die Riesenbank geraten die Beziehungen zum Gaddafi-Regime zum Desaster. Erst wurde die Bank zur Lachnummer, weil bekannt wurde, dass sie fast 1,3 Milliarden Dollar des Machthabers Muammar al-Gaddafi verzockt haben soll. Nun gerät Goldman Sachs laut "Wall Street Journal" (WSJ) wegen der Geschäftsbeziehungen auch noch ins Visier von Ermittlern.

US-Behörden überprüften derzeit, ob die Bank und andere Finanzunternehmen gegen Anti-Bestechungsgesetze verstoßen haben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Insider. Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht SEC durchforsten demnach Dokumente, um Details über die Geschäftsbeziehungen zwischen Goldman und dem libyschen staatlichen Anlagefonds LIA zu erfahren.


Goldman suckz immer noch!