Die Federal Reserve erklärt, wir bräuchten Inflation, um den Schuldenüberhang zu bewältigen. Inflation schafft jedoch keine Arbeitsplätze, sondern verzerrt lediglich die Preise. Der Chef der FED, Ben Bernanke, erklärt, dass er jederzeit mit der Inflation aufhören könne, wenn er dies für notwendig erachtet. Das ist nicht wahr, weil, sollte die Inflation ausgesetzt werden, die Deflationen das Kommando übernehmen und die Wirtschaft zusammenbrechen würde.
Es gibt kein Instrument der Feinsteuerung, mit dem diese zwei sich gegenüberstehende Auswirkungen an- und abgeschaltet werden könnten. Die inflationären Maßnahmen waren krass und sind in viel zu starkem Umfang eingesetzt worden. Das ist das genaue Gegenteil von dem, womit die US-Notenbank eigentlich beauftragt wurde. Ihre Aufgabe ist die Förderung der Preisstabilität und der Vollbeschäftigung, ja in Wirklichkeit gehört auch noch die Rettung des Bankensystems dazu.
Innerhalb der vergangenen 3 Jahre versuchte die FED, den Banken dabei behilflich zu sein, ihre toxischen Vermögenswerte loszuwerden. Diese Bemühungen könnten noch weitere 5 Jahre anhalten. Die Banken halten aktuell mehr toxische Vermögenswerte als jemals zuvor.
Diese problematischen Anlagen sind das Ergebnis einer exzessiven Kreditvergabe und exzessiver Spekulationen während der Jahre 2003 und 2008 sowie einer Niedrigzinsphase, die viel zu lange angehalten hat.
In 2007 wurde man sich dieser toxischen Vermögenswerte erstmals in Qualität und Umfang gewahr. Die meisten dieser schlechten Anlagewerte stehen bei den Banken immer noch in den Büchern – doch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, das Rechnungslegungsgremium FASB, die Steuerbehörden und die Regierung stören sich überhaupt nicht daran, dass hier eine doppelte Buchführung praktiziert wird. Wenn Sie in Ihrer Firma mit derartigen Methoden arbeiten würden, kämen Sie ins Gefängnis, beim Finanzsektor und den transnationalen Banken ist dies aber völlig in Ordnung.
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