Abseits des Militäreinsatzes in Libyen eskalieren im Nahen Osten die Auseinandersetzungen rund um den Gaza-Streifen. Israel und die im Gaza-Streifen herrschende Hamas-Organisation haben an diesem Mittwoch ihre seit Tagen anhaltenden Angriffe fortgesetzt: Raketen schlugen in zwei israelischen Städten ein. Im 35 Kilometer vom Gaza-Streifen entfernten Beerscheba wurde ein Mann verletzt. Die locker mit der Hamas verbündete Organisation Islamischer Dschihad bekannte sich zu dem Angriff, der auch der Stadt Aschdod galt.
Angesichts der andauernden Gefechte wächst die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts: Kein Staat würde andauernden Raketenbeschuss hinnehmen, und auch "Israel wird es offensichtlich nicht hinnehmen", erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Der Minister für Heimatschutz, Matan Vilnai, sagte im Militärrundfunk, eine militärische Konfrontation mit der palästinensischen Hamas sei "nur eine Frage der Zeit".
Der stellvertretende Ministerpräsident Silvan Schalom sagte im israelischen Rundfunk, sein Land könnte einen Krieg wie zur Jahreswende 2008/2009 in Erwägung ziehen. Er sei sich darüber im Klaren, dass dies die Region noch explosiver machen würde. Aber die Situation erinnere an die Lage, die damals zur Offensive in dem von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Gaza-Streifen geführt habe. Seit dem Gaza-Krieg, bei dem etwa 1400 Palästinenser ums Leben kamen, hat die Hamas Israel kaum noch aus dem Küstengebiet heraus beschossen.
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"Man schließt Krieg nicht aus" -wieso auch? Die Welt ist mit Japan und Gaddafi beschäftigt. Da kann das kriegslüsternste aller Länder die Gelegenheit doch nutzen, oder? Das heillose durcheinander auf diesem Planeten wird jetzt von Israel gnadenlos ausgenutzt, um die Palästinenser endgültig platt zu machen. So sehe ich es jedenfalls. Über die wahren hintergründe für den Afrika-Feldzug des Westens darf nachgedacht werden. Vor allem, wer die Drahtzieher dahinter sind.