Donnerstag, 7. Oktober 2010

Währung als Waffe

Der Euro schießt durch die Decke, der Yen immer noch stark. Dollar auf Talfahrt, Gold auf Rekordkurs. Ist der Währungskrieg im vollen Gange? Währung als Waffe?

In einem offiziellen Statement warnen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Vereinigten Staaten vor der Gefahr eines Währungskriegs. „Es beginne die Idee umzugehen, dass Währungen als Waffe der Politik genutzt werden können", stellt der geschäftsführende Direktor des Fonds, Dominique Strauss-Khan, fest. – Große Worte, aber wahrscheinlich nur Nebelkerzen. Dass die USA einen niedrigen Dollar wollen ist wohl längst kein Geheimnis mehr.

Insofern kann man getrost davon ausgehen, dass gerade die USA es sind, die einen schwachen Dollar forcieren. Und mit den USA die vielen anderen Währungen, welche direkt an den Dollar gekoppelt sind, allen voran der chinesische Renminbi.

Wie kritische die Situation auf dem Schlachtfeld „Währungen“ ist, kann man allein schon an einer Warnung der Bundesbank ablesen, in der vor „Währungsmanipulation“ zum Zwecke der Erreichung eines Wettbewerbsvorteils gewarnt wird. Damit hat sich die deutsche Notenbank für ihre Verhältnisse sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
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Das allerdings relativiert, logischerweise, den Anstieg von Gold für Euroisten. Klagen auf hohem Niveau LOL