Donnerstag, 19. August 2010

Stirb noch einmal, Milton

Wirtschaftsheorie fand ich stets so wenig sexy wie eine gelbe Unterhose: Abstrakt, mathematisch, anstrengend, wenig ergiebig. Doch das hat sich vor kurzem gründlich geändert.

In einem Gespräch mit dem Wirtschafts-Professor Bill Archibald am Douglas College in Vancouver kam jüngst die Frage auf, wieso der Monetarismus eigentlich in den vergangenen Jahren einen so herben Niedergang erlebte. Seitdem lässt mir das Thema keine Ruhe. Und wie immer, wenn einen etwas längere Zeit umtreibt, kommt irgendwann mal ein Zeichen von oben.
So wie gestern der Artikel des Berkeley-Professors Brad DeLong im US-Business Blog Seeking Alpha. DeLong präsentiert zwei Grafiken der Fed in St. Louis, die ich weiter unten abbilde. Die erste zeigt die Veränderungen in der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes in den USA in den 60er und 70er Jahren.