Mittwoch, 17. Februar 2010

Russische Anleihen?

Der russische Aktienmarkt hat gute Monate hinter sich: Seit seinem Tiefststand Anfang des Jahres 2009 ist das maßgebliche Börsenbarometer, der Russian Depositary Index (RDX), um rund 100 Prozent gestiegen. Damit hat der Markt zwar erst rund ein Drittel des vorangegangenen Absturzes wieder aufgeholt. Beobachter rechnen aber damit, dass sich der russische Aktienmarkt in den kommenden Monaten weiter erholen wird. Anleger können davon mit Derivaten auf russische Aktien profitieren, zum Beispiel mit Open-End-Zertifikaten auf Russland-Indizes, die jede Marktbewegung nachvollziehen.

Für Russland spricht zum Beispiel die Erwartung, dass die Rohstoffpreise weiter klettern werden. Trotz des starken Einbruchs bei Öl und Industriemetallen im Jahr 2008, halten Beobachter den Megatrend für ungebrochen. Trifft diese Vorhersage zu, würde der russische Aktienmarkt davon besonders profitieren. Denn Russland und Rohstoffe - da gibt es seit jeher eine enge Beziehung. Das Land ist reich an Öl-, Gas- und Erzvorkommen. Entsprechend groß ist das Gewicht von Konzernen, die im Rohstoffgeschäft tätig sind. So haben die Konzerne Gazprom, Lukoil und Rosneft zusammen einen Anteil von rund 50 Prozent am RDX.