Das Ausmaß der Katastrophe ist immens. Der haitianische Regierungschef Jean-Max Bellerive denkt, dass mehr als 100.000 Menschen durch das schwere Erdbeben ums Leben gekommen sind. Das sagte er dem US-Nachrichtensender CNN. Das Beben der Stärke 7,0 ereignete sich am Dienstag um 16.53 Uhr Ortszeit (22.53 MEZ), die Lage ist in weiten Teilen des Landes noch vollkommen unübersichtlich.
Leichen auf den Straßen
Auf den Straßen und Gehwegen der Hauptstadt Port-au-Prince liegen Leichen. Das Zentrum der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt im ärmsten Land Amerikas ist "zerstört", wie es ein Augenzeuge schildert. Auch den Präsidentenpalast, eines der wenigen wirklich massiven Gebäude, hat es getroffen.
Zu Tausenden irren die Menschen, viele von ihnen in Tränen aufgelöst, durch die Straßen der Metropole. An jeder Ecke bieten sich neue Schreckensbilder. "Das ist eine wirkliche Katastrophe", entfährt es Pierre. Staubbedeckt ist er mehrere Kilometer gelaufen, um zu sehen, ob sein Zuhause noch steht. Verzweifelt und mit bloßen Händen versuchen die Menschen, Verschüttete aus den Trümmern zu ziehen, denn genügend Rettungsgeräte gibt es nicht in diesem armen Land.
Nacht im Freien
Nach dem Beben haben die Einwohner ihre Häuser verlassen und Zuflucht auf Freiflächen gesucht - aus Furcht, sie könnten von einstürzenden Gebäuden erschlagen werden. "Sie verbringen die Nacht im Freien, weil sie Angst vor den Nachbeben haben", sagt Sara Fajardo vom katholischen Hilfsdienst. Einige Gebäude sind wie Kartenhäuser zusammengestürzt, nur noch Schutthaufen sind von ihnen übrig.
Der blütenweiße Präsidentenpalast, der am zentralen Champ-de-Mars-Platz in der Sonne gleißt, ist schwer beschädigt. Seine eingestürzte Kuppel wirkt wie ein Symbol des Desasters. Zerstört sind auch die in der Nähe gelegenen Ministerien und das Parlament. Krankenhäuser, Hotels und Schulen liegen in Trümmern. Unter den Trümmern könnten tausende Tote liegen.
"Überall Zerstörung"
Das Hauptquartier der UN-Blauhelmmission MINUSTAH, ein fünfstöckiges Betongebäude an der Ausfallstraße zum Vorort Pétionville, ist zum größten Teil eingestürzt. Auch dort werden unter dem Schutt zahlreiche Tote und Verletzte vermutet. MINUSTAH-Soldaten tun ihr Möglichstes zur Rettung der Menschen. In einer Seitenstraße liegt eine verletzte Jugendliche.
"Überall Zerstörung, wohin man auch sieht", sagt Marie Claire. Das medizinische Labor, in dem sie arbeitet, ist eingestürzt. Nur knapp ist sie mit dem Leben davongekommen. Kurz nach dem Erdstoß am Dienstagnachmittag Ortszeit ist die auch sonst nur spärlich erleuchtete Hauptstadt in dunkelste Nacht getaucht. Panik macht sich breit. Fahrzeuge der haitianischen Polizei, der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes sind auf der Suche nach Verletzten unterwegs, doch immer wieder versperren ihnen Gebäudetrümmer und Geröll den Weg.
Stromversorgung zusammengebrochen
Das Telefonnetz ist nahezu vollständig, die Stromversorgung komplett zusammengebrochen. Kaum eine Fernseh- oder Radiostation sendet noch. Nur einige wenige Hörfunksender sind zu empfangen. Sie strahlen Notrufe aus. Im Internet und bei Twitter tauchen erste Bilder der Katastrophe auf. Ein kleines Mädchen ist zu sehen, über und über mit Staub bedeckt. Es versucht, sich aus einem Geröllhaufen zu befreien. Ein anderes Foto zeigt die Leichen zweier Frauen auf einem Pritschenwagen. "Bald gehen meine Batterien aus, dann kann ich nicht mehr kommunizieren", schreibt ein Twitterer. "Es wird eine lange Nacht, wir schließen alle in unsere Gebete ein."
Auf den Straßen und Gehwegen der Hauptstadt Port-au-Prince liegen Leichen. Das Zentrum der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt im ärmsten Land Amerikas ist "zerstört", wie es ein Augenzeuge schildert. Auch den Präsidentenpalast, eines der wenigen wirklich massiven Gebäude, hat es getroffen.
Zu Tausenden irren die Menschen, viele von ihnen in Tränen aufgelöst, durch die Straßen der Metropole. An jeder Ecke bieten sich neue Schreckensbilder. "Das ist eine wirkliche Katastrophe", entfährt es Pierre. Staubbedeckt ist er mehrere Kilometer gelaufen, um zu sehen, ob sein Zuhause noch steht. Verzweifelt und mit bloßen Händen versuchen die Menschen, Verschüttete aus den Trümmern zu ziehen, denn genügend Rettungsgeräte gibt es nicht in diesem armen Land.
Nacht im Freien
Nach dem Beben haben die Einwohner ihre Häuser verlassen und Zuflucht auf Freiflächen gesucht - aus Furcht, sie könnten von einstürzenden Gebäuden erschlagen werden. "Sie verbringen die Nacht im Freien, weil sie Angst vor den Nachbeben haben", sagt Sara Fajardo vom katholischen Hilfsdienst. Einige Gebäude sind wie Kartenhäuser zusammengestürzt, nur noch Schutthaufen sind von ihnen übrig.
Der blütenweiße Präsidentenpalast, der am zentralen Champ-de-Mars-Platz in der Sonne gleißt, ist schwer beschädigt. Seine eingestürzte Kuppel wirkt wie ein Symbol des Desasters. Zerstört sind auch die in der Nähe gelegenen Ministerien und das Parlament. Krankenhäuser, Hotels und Schulen liegen in Trümmern. Unter den Trümmern könnten tausende Tote liegen.
"Überall Zerstörung"
Das Hauptquartier der UN-Blauhelmmission MINUSTAH, ein fünfstöckiges Betongebäude an der Ausfallstraße zum Vorort Pétionville, ist zum größten Teil eingestürzt. Auch dort werden unter dem Schutt zahlreiche Tote und Verletzte vermutet. MINUSTAH-Soldaten tun ihr Möglichstes zur Rettung der Menschen. In einer Seitenstraße liegt eine verletzte Jugendliche.
"Überall Zerstörung, wohin man auch sieht", sagt Marie Claire. Das medizinische Labor, in dem sie arbeitet, ist eingestürzt. Nur knapp ist sie mit dem Leben davongekommen. Kurz nach dem Erdstoß am Dienstagnachmittag Ortszeit ist die auch sonst nur spärlich erleuchtete Hauptstadt in dunkelste Nacht getaucht. Panik macht sich breit. Fahrzeuge der haitianischen Polizei, der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes sind auf der Suche nach Verletzten unterwegs, doch immer wieder versperren ihnen Gebäudetrümmer und Geröll den Weg.
Stromversorgung zusammengebrochen
Das Telefonnetz ist nahezu vollständig, die Stromversorgung komplett zusammengebrochen. Kaum eine Fernseh- oder Radiostation sendet noch. Nur einige wenige Hörfunksender sind zu empfangen. Sie strahlen Notrufe aus. Im Internet und bei Twitter tauchen erste Bilder der Katastrophe auf. Ein kleines Mädchen ist zu sehen, über und über mit Staub bedeckt. Es versucht, sich aus einem Geröllhaufen zu befreien. Ein anderes Foto zeigt die Leichen zweier Frauen auf einem Pritschenwagen. "Bald gehen meine Batterien aus, dann kann ich nicht mehr kommunizieren", schreibt ein Twitterer. "Es wird eine lange Nacht, wir schließen alle in unsere Gebete ein."
Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Telefon-Hotline: 0137 36 36 36
(Max. 18 ct/Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom, Mobil teurer)
Aktion Deutschland Hilft
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Ärzte der Welt e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Spendenkonto: 2 88 88
Bayerische Landesbank
BLZ: 700 500 00
Ärzte ohne Grenzen e.V.
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 97 0 97
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Bündnis Entwicklung Hilft
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 2 222 222
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
Care Deutschland-Luxemburg e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Spendenkonto: 44040
Sparkasse KölnBonn
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Caritas international
Stichwort: Erdbeben Haiti
Spendenkonto: 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ: 660 205 00
CBM Christoffel-Blindenmission
Deutschland e.V.
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 20 20
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Deutsches Rotes Kreuz
Stichwort: Haiti
Spendenkonto: 41 41 41
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BLZ: 370 205 00
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Stichwort: Nothilfe Haiti
Spendenkonto: 11 15
Sparkasse KölnBonn
BLZ: 370 501 98
Diakonie Katastrophenhilfe
Stichwort: Erdbeben Haiti
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Stichwort: Erdbeben Haiti
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Plan International Deutschland e.V.
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BLZ: 700 205 00