In den USA sind am Wochenende wieder drei Banken pleite gegangen. Die Aufsichtsbehörden schlossen die Town Community Bank in Illionois. In Minnesota wurde die St. Stephen State Bank dicht gemacht. Beide Geldhäuser zählen zu den kleineren Instituten und wurden von nächst-größeren Häusern übernommen.
Ebenfalls geschlossen wurde im US-Bundesstaat Utah die Barnes Banking Company. Diese Bank verfügte nach Angaben des FDIC über Einlagen von rund 790 Millionen Dollar. Laut FDIC beträgt der Schaden für den Einlagensicherungsfonds 271 Millionen Dollar.
Anders als bei den beiden kleinen Pleitebanken konnte für Barnes Banking Company bisher kein Institut gefunden werden, welches sich für eine Übernahme der Pleite-Bank bereit erklärte. Deshalb gründete die FDIC eine "Brückenbank", damit Kunden nach wie vor an ihr Geld herankommen können.
Diese Brückenbank bleibt nach Angaben der Behörde bis zum 12. Februar geöffnet, damit Kunden ihr Geld zu anderen Instituten überweisen können.
