Samstag, 12. Dezember 2009

Die Zeit der Industriemetalle kommt

Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich um rund 30 Cent und kostete 70,80 Dollar je Tonne. Die Nordseesorte Brent wurde um 72,15 Dollar und damit gut 40 Cent höher als im späten Vortagesgeschäft gehandelt. Kupfer kostete knapp 6890 Dollar je Tonne und damit 70 Dollar mehr als am Vorabend.
Die chinesische Industrieproduktion war im November im Vorjahresvergleich um fast ein Fünftel gestiegen und damit so stark wie seit Juni 2007 nicht mehr.Das zunehmend als Lokomotive der Weltwirtschaft gesehene Land importierte fast 27 Prozent mehr Güter als im Vorjahreszeitraum und damit deutlich mehr als erwartet. Die Exporte erreichten nach heftigen Einbrüchen in den vergangenen Monaten fast das Vorjahresniveau. "Die Importe sind äußerst robust", sagte UBS-Volkswirt Tao Wang in Peking. "Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend bei Rohstoffen und Rohmaterialien fortsetzt. Ich glaube auch, dass die Exporte bald wieder steigen werden; in den Bereichen Textilien oder Elektronik ist schon wieder ein respektables Wachstum erreicht worden, und diese Segmente scheinen sich als gute Frühindikatoren zu bewähren."
Auch Gold war zum Wochenende hin gefragt. Die Feinunze des Edelmetalls wurde um 1140 Dollar gehandelt nach 1130,15 Dollar im späten Vortagesgeschäft. Händler sprachen von einem technisch dominierten Geschäft. Vor dem Wochenende stellten viele Investoren ihre Positionen glatt.