Nachdem Standard & Poor's die Ratingherabstufung des Landes in Aussicht stellte, ließ Fitch am Dienstag Tatsachen folgen - und nahm die Bonitätsnote um eine Stufe von "A-" auf "BBB+" zurück. Die alte Bonitätsnote "A-" war die schlechteste Einstufung von Wertpapieren, die die EZB bis Herbst 2008 als Sicherheit für die Geldleihe an Banken akzeptiert hatte. Im Zuge der Finanzkrise lockerte die Zentralbank ihre Sicherheitshinterlegung. Sollte sie das wieder zurücknehmen, könnten die griechischen Geldhäuser Staatsanleihen nicht länger zur Kreditaufnahme bei der EZB verwenden.
Der große EZB-Carry-Trade
Für Athen ist die Frage der Sicherheitshinterlegung kritisch. Griechenland hat momentan 700 Mrd. Euro an Anleihen ausstehen. 47 Mrd. Euro sind dabei nach Schätzungen der Royal Bank of Scotland bei der EZB eingelagert. Die griechischen Banken halten wiederum laut UBS rund 20 Prozent der seit Juli 2008 begebenen griechischen Anleihen. Können die Papiere nicht länger bei der Zentralbank deponiert werden, besteht die Gefahr, dass sie weniger nachfragt werden - und an Wert verlieren. Die Folge: Die griechischen Banken müssten ihre Refinanzierung umstellen, dem Staat würden bei Anleiheemission die Käufer fehlen.
Und wir werden die Scheiße mit bezahlen. Schon vor Jahren haben die Griechen ihre Zahlen geschönt, um den Stabilitätspakt auszuhebeln. Papiergeld, egal welches, ist dem Untergang gewidmet und das ist auch so gewollt. Sparer sind immer die Deppen der Nation. Schmeißt sie raus aus der Währungsunion, bevor sie es uns richtig griechisch besorgen!