Donnerstag, 10. September 2009

Unendliche Arctic Sea Geschichte Teil 4

Im mysteriösen Fall um den Frachter "Arctic Sea" reißen Spekulationen um einen von Israel vereitelten Raketenschmuggel an den Iran nicht ab. Israelische Medien berichten von einem geheimen Blitzbesuch Ministerpräsident Benjamin Netanjahus am Montag in Russland.

Finger des Mossad im Spiel
Russland hatte zuletzt am Dienstag Berichte zurückgewiesen, nach denen unter der Holzladung der "Arctic Sea" Flugabwehrsysteme vom Typ S-300 versteckt waren. Es hatte zuvor geheißen, der Geheimdienst Mossad habe acht mutmaßliche Piraten angeheuert, um das Schiff kapern zu lassen und den Raketenschmuggel aufzudecken. Nach offizieller russischer Darstellung wurde der Frachter einer finnischen Reederei im Juli von acht Piraten wegen einer Lösegeldforderung entführt. Die vorwiegend aus Estland stammenden vorbestraften Entführer waren von der Schwarzmeerflotte festgenommen worden und sitzen in Moskauer Untersuchungshaft. Sie hatten sich als Umweltschützer ausgegeben.