Mittwoch, 5. August 2009

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt ?

Die Mehrzahl der Bundesbürger hat einer Studie zufolge das Vertrauen in die Gesundheitspolitik verloren. 62 Prozent der Bevölkerung und 87 Prozent der Ärzte hätten vom Gesundheitswesen "keinen guten Eindruck", ergab eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Mehr als Hälfte der Bürger wie der Ärzte haben demnach in den vergangenen Jahren Verschlechterungen in der medizinischen Versorgung festgestellt.

Mehr als zwei Drittel rechnen zunehmend mit einer Zwei-Klassen-Medizin. Fast jeder zweite Bürger sorgt sich, ob er künftig noch alle notwendigen Behandlungen bekommen wird, heißt es in der Studie im Auftrag des Finanzberaters MLP. Vier von fünf Bürgern erwarten, dass die Beiträge steigen werden und die Krankenversicherung immer teurer wird. 

Zwar bezeichnen derzeit noch rund zwei Drittel der Deutschen die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens als "gut" oder "sehr gut". Genauso viele fordern jedoch eine umfassende Reform. Bei den Ärzten sind es gar über 80 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Befragten bezweifelt aber, dass die Politik langfristig noch eine gute Gesundheitsversorgung für alle sicherstellen kann.

Wer hat soviel Pinkepinke, wer hat soviel Geld ?