August 2008 :
Georgische Truppen marschieren in Südossetsien, ein kleines Gebiet in Georgien von der Größe eines Landkreises in Deutschland, ein und werden kurze Zeit später von russischen Truppen von dort wieder verscheucht. Seitdem stehen sich im Kaukasus russische und georgische Truppen auf Sichtweite gegenüber.
In wenigen Tagen jährt sich der Georgien-Krieg zum ersten Mal und wieder steigen die Spannungen in der Region. Die Separatisten in Südossetien und die georgischen Behörden werfen sich seit vergangenen Donnerstag gegenseitig vor, für Angriffe mit Schusswaffen und Mörsern verantwortlich zu sein. Berichte über Verwundete oder Verletzte gab es bislang aber nicht.
Russland versetzte seine Truppen in Südossetien nun dennoch in erhöhte Kampfbereitschaft. Außenministeriumssprecher Andrej Nesterenko begründete diesen Schritt mit Provokationen von georgischer Seite. Das russische Verteidigungsministerium hatte bereits vergangenen Freitag mit einem Militäreinsatz gedroht, um die Menschen Südossetien vor "weiteren Provokationen" Georgiens zu schützen. Russland hat jeweils mehr als 3000 Soldaten in Südossetien sowie in der anderen von Georgien abtrünnigen Region Abchasien stationiert. Im April schloss die Regierung in Moskau ein Beistandsabkommen mit beiden Gebieten ab, die sie als unabhängig anerkannt hatte. Danach übernahmen Grenztruppen des Inlandsgeheimdienstes FSB die Kontrolle an den Grenzlinien.
Der RTS hat 2008 schon lange vor anderen Märkten massiv an Wert eingebüßt und im Vergleich erheblich mehr Geld verbrannt. Ursächlich dafür war auch der angezettelte Konflikt in Georgien. Dieses Risiko muß man nicht teilen !
So stürzte der RTS 2008 ab