
Vor 64 Jahren wurde beim Abwurf der ersten Atombombe die japanische Stadt Hiroshima verwüstet. 140 000 Menschen starben sofort oder in den Monaten danach. Bei einer Gedenkfeier forderte Bürgermeister Akiba die Abschaffung aller Atomwaffen.
70.000 Menschen sind unmittelbar nach der Explosion der Bombe an den primären folgen der Explosion gestorben.
Sie sind in Bruchteilen von Sekunden verbrannt oder durch die freigesetzte radioaktive Strahlung ums Leben gekommen.
Ende 1945 waren bereits 100.000 Tote durch die Zündung von "Little Boy" zu beklagen.
Binnen 5 Jahren starben weitere 100.000 Opfer durch Radioaktivität (Fallout) und anderen Spätfolgen. Vor allem die Krebserkrankungen stiegen um ein vielfaches der Normalwerte.
Bis heute sind weitaus mehr als 200.000 Menschen an den mittel- und unmittelbaren Folgen der ersten Atombombenexplosion der Geschichte, teilweise qualvoll, verreckt.
In einem Radius von 1000m um das Zentrum der Explosion waren 80 % aller dort anwesenden Menschen betroffen. 90 % der Opfer wurden dabei getötet. Außerhalb eines Umkreises von 3,2 Kilometern starben immer noch 5 % aller von den Folgen der Explosion Betroffenen.